selbstgebautes puppenhaus

Habt ihr Lust ein Puppenhaus mal komplett selber zu bauen?

Dann seid ihr hier goldrichtig. 

Ich selber wollte schon immer eines dieser alten Puppenhäuser besitzen z.B. wie die der Marke Hacker oder Gottschalk. Leider sind diese kostbaren Häuser mittlerweile echte Antiquitäten und ihre Preise sind leider auch dementsprechend. Also habe ich beschlossen, eins selber zu bauen. Es ist garnicht so schwer. Man benötigt ein bisschen Zeit und etwas Geschick.  Den Rest zeige ich euch hier Schritt für Schritt.

 

Was man sonst noch braucht:

- 2 Weinkisten oder ähnliche (es soll etwas stabileres Holz sein)

- Weiches Bastelholz aus dem Baumarkt

- kleine Nägel und ein paar Schrauben, Hammer, Schraubenzieher, Schere und Holzkleber

- Fenster und Tür (diese habe ich im Puppenhaus-Online Shop gekauft)

 

Der erste Schritt ist das Aufzeichnen vom Haus auf Pappe, wie es ungefähr werden soll. Danach das Ganze auf das Bastelholz übertragen. 

Was man übrigens auch noch braucht: einen Mann der einem dann alles schön aussägt.

Anschliessend müssen die Kanten mit Schleifpapier sauber geschliffen werden.

Die zwei Kisten zusammenschrauben und die ausgesägten Fassadenstücke drannageln. Natürlich die Vorderfront nicht. Diese wird später mit kleinen Scharnieren festgemacht, damit man das Haus vorne öffnen kann.

Eine passende Farbe mischen und mit der Fassade beginnen.

Auch alle Fenster- und Türteile anmalen. Ich benutze dazu meine Acryl Farben. Wie ihr seht, war ich mit dem ersten Ton in grau/beige nicht zufrieden und startete einen zweiten Versuch.  Ein freundliches Gelb wird später die Fenster am Haus schön zur Geltung bringen.

Auch die untere Hälfte des Hauses streichen. Und schon mal ein Dach aus Pappe ausprobieren.

Bevor die Tür und die Fenster installiert werden, kommt die Tapete an Wände, Fussböden und Decken dran.

Nun können die Fenster und die Tür eingesetzt werden. Irgendwo fand ich noch Ziegel-Tapete und bekam eine Idee. Eine Ziegel-Bordüre am Fuss des Hauses sieht doch ganz gut aus, oder?

Zwei Rechtecke abmessen und als Dach anbringen (leider habe ich hier vergessen ein Foto zu machen). Eine schöne Leiste vervollständigt den Übergang von Dach und Fassade.

Das etwas komplizierte Stück für die Dachgaube hat mein Mann mir wieder ausgesägt. Das halbrunde Fenster passt perfekt hinein. Das Dach wird übrigens später fest angeklebt sein, man kann es also nicht öffnen. Auch die Gaube wird nur eine Atrappe sein. Die schönen Giebelverzierungen habe ich übrigens auch im Onlineshop für´s Puppenhaus gefunden.

Das Dach der kleinen Gaube wird aus Pappe gemacht. Man könnte es natürlich auch aus Bastelholz zuschneiden. Jedoch fand ich dies unnötig, denn es wird sowieso gleich komplett mit Dachziegeln eingedeckt.

Wenn man öfters ein Puppenhaus baut, sammelt sich mit der Zeit einiges an Rest-Material, welches man natürlich auf jeden Fall immer aufbewahrt. So zum Beispiel diese Dachschindeln, die noch vom Rotkäppchenhaus übrig sind. Sie eignen sich prima für das Dach meines kleinen neuen Häuschens. Das Dach habe ich vorher dunkel angemalt damit das helle Holz zwischen den Ziegeln nicht durchleuchtet.

Nachdem das ganze Dach mit Ziegeln beklebt ist, wird es angemalt.

Mit transparentem Klarlack wird das Dach eingesprüht damit die Schindeln ein wenig glänzen und wie richtige Ziegel aussehen. Ausserdem werden die kleinen Scharniere angeschraubt und die Vorderfront montiert.

Ein kleiner Verschluss sorgt dafür, dass das Haus auch abgeschlossen werden kann.

Et voilà! Es ist fertig. 

Geöffnet darf es auch werden. 

gästebuch, eure meinung ist mir wichtig!

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